Nov
07
2008
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Wasser kann jetzt abfließen

Gestern fühlte man sich wie mitten in einem kleinen Ameisenstaat auf unserer Baustelle. Fliesenleger, Sanitär, Dammann-Haus und Telekom-Subunternehmer mit jeweils zig Mannen werkelten an unserem Haus.

Das Ergebnis beruhigt ungemein, denn:

  • die Grundleitung war da und wurde freigebohrt
  • die Regenfallrohre entwässern nun in die Sickermulde
  • wir haben Fensterbänke
  • die Brüstungen an den Fenstern sind da (Fotos kommen am Wochenende)
  • die ersten Fliesen an Wänden und auf Boden hinterlassen einen leichten wohnlichen Eindruck
  • wir haben eine Telefonleitung im Haus
  • wir haben Wasser im Haus – zwar noch ohne Hahn, aber dank Uhr ist es zapfbar
  • wir haben einen Schornstein für den Kaminofen
  • die Duschwanne passt haargenau in die Duschecke
Nach drei Tagen Pause auf dem Bau, rennt es zur Zeit wieder. Nächste Woche will Sanitär die Heizungsanlage fertig bauen und ab Montag kommt der Maler. Leider verschieben sich die Außenanlagen auf übernächste Woche.
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Nov
03
2008
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Herausforderungen die II.

Noch ist die Grundleitung nicht gefunden, aber wir haben auch noch nicht danach gesucht. Am Donnerstag kommen die Dammänner und wollen von außen die Grundleitung suchen und Freibohren oder neuverlegen. In dem Atemzug bekommen wir dann auch Fensterbänke.

Am Freitag hat der Dachdecker vergeblich versucht, das Regenfallrohr vom Vordach an zu schließen, da ist kein Rohr in der Erde zu finden. Die zwei Fallrohre vom Hauptdach konnte er anschließen. Gespannt wartete ich natürlich seit Freitag, dass unsere Sickermulde voll Wasser läuft – trotz des Regens passierte nichts! Das Rohr blieb trocken. Am Samstag sah ich mir dann noch mal die Unterlagen an, die bei Hamburg-Wasser zur Genehmigung eingereicht wurden für die Sickermulde. Es sollten zwei Rohre in die Mulde gelegt werden, eins von der Seite, dass ist das trockene vorhandene, und eins von hinten.

Als ich darauf Samstagabend sehr spät mit der Taschenlampe in das vorhandene Rohr leuchtete, waren mir zwei Dinge schnell klar:

  1. ohne Abzweigung in dem einen Rohr auf den ersten Metern, muss es wirklich einen zweiten Ausgang in die Sickermulde geben. Nach kurzem Suchen war er dann auch gefunden. Etliche Liter Wasser, dich sich im Rohr gestaut hatten, ergossen sich in die Mulde. Beim Formen der Sickermulde hatten die Dammänner das Rohr wohl ungewollt “versteckt”.
  2. das trockene Rohr muss durch die Tiefbaumaßnahmen für die Versorgungsleitungen – ich drücke es mal vorsichtig aus – “entfernt” worden sein. Nach einigen Metern kann man sehen, wie die Rohrteile sich verschoben haben. Ich kann mich auch nicht daran erinnern eine Leitung gesehen zu haben, an dem Morgen, als der Subunternehmer für Vattenfall den Graben für die Stromleitung gegraben hatte. Die hätte man doch knapp unter der Oberfläche sehen müssen. 
Abgesehen davon, dass am Donnerstag eh ein Anschluss an die Regenwasserleitung für das Vordach gegraben werde muss, muss nun die Leitung komplett neu gegraben werden.
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Okt
28
2008
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Erste Herausforderungen

Der Sonntagabend bescherte uns nicht nur ein neues Tatortformat, sondern leider auch einen kleinen Schreck am Abend.

In der Küche hatte unsere Sanitärfirma bisher vergeblich nach der Grundleitung im Beton gesucht. Der hole Klang des Styroporblocks, der im Beton das Ende der Leitung abdecken soll, war nirgends zu hören, wenn man mit dem Hammer den Boden ablopft.  Erste Versuche, den Beton um die zwei Wasserleitungen herum aufzupicken, scheiterten im harten Beton.

Angeregt durch den Chef der Sanitärfirma schaute ich unsere Baubilder durch. Vielleicht kann man auf einem der Fotos erkennen, wo nach dem Rohrende zu suchen sei. Ich fand Fotos von der Baupahse, bei der alle Leitungen inkl. der Fußbodenheizung gelegt wurden, aber noch kein Beton vorhanden ist. Aber leider war weder ein Rohr an der Stelle zu sehen, noch ein Styroporblock, der das Ende anzeigen könnte. Nichts außer der zwei Zuwasserleitungen. 

Ich bin nachts noch auf den Bau mit Taschenlampe und Hammer und habe mir Gewissheit verschafft – nichts als harter Beton.

To make a long story short – Dammann-Haus ist sich sicher, dass die Leitung da ist und nur der Styroprschutz vergessen wurde. Samstag wird nach der Leitung von außen gegraben und – wenn sie da ist – dann Dienstag freigebohrt. Wenn sie nicht da ist, muss eine neue draußen ums Haus herum gebaut werde. Drückt die Daumen, dass da eine ist.

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Sep
05
2008
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Sohle fertig gegossen

Als ich heute morgen auf dem Weg zum Brötchenverdienen war, standen schon zwei Betonmischer bereit. Heute Abend war die Sohlplatte wohl sogar schon trittfest unter einer Plane verdeckt. Die Dammermänner haben auch schon mächtig viel Material auf dem Bau für Mittwoch gelassen. Neben Unmengen von Rigips, konnte ich unsere Dachbalken erkennen.

 

Nebei sei erwähnt, dass wir gestern unseren Ablehnungsbescheid unseres zweiten Bauvorhabens auf dem Grundstück bekommen haben. Außer dass sich dieses nach §34 nicht in die Umgebung einfügt, konnte ich nichts als Begründung finden. Wir werden es weiter versuchen – nächste Instanz.

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Sep
02
2008
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Wir bauen zum ersten mal

Und da lernt man definitiv für das zweite mal. Wer denn mehr als einmal bauen will.

Heute morgen schockte uns unser Installateur. Ob wir uns denn schon um einen Tiefbauer gekümmert hätten für den Versorgungsgraben? Nein, natürlich nicht! Wir dachten die Dammermänner machen den Versorgungsgraben gleich mit. Da hat der Laie voll daneben gedacht. Versorgungsgraben machen anerkannte bzw. zertifizierte Unternehmen, die dann auch gleich die Anträge für den Anschluss ans Wassernetz mitbringen.

Und damit man dann auch gleich alles zum Thema Versorgung lernt:
Diese Tiefbauer machen auf keinen Fall den Graben für die Gasversorgung. Nur andersherum nutzen die “anderen” Versorger den Graben, den Vattenfall fürs Gas aufreißt. Aber der Wasser-Tiefbauer kann wenigstens ein Leerrohr für den E-Versorger mit hineinlegen. Damit werden wir wohl aber die Erde zweimal aufmachen lassen. Einmal fürs Wasser und ein Leerrohr und einmal fürs Gas.

Der Wasser-Tiefbauer hat morgen Ortstermin und wird uns dann hoffentlich asap ein Angebot machen. Baustrom bekommen wir am 12.9. – super, dann müssen die Dammermänner nicht lange Strom vom Moppel ziehn.

Aug
28
2008
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Die bauen eine Warft

Als ich gestern vor unserem Grundstück stand, bekam ich schon einen Schreck – die bauen uns eine Warft – war mein Gedanke. Ausschließlich der Teil des Hauses war mit Kies soweit angehoben, dass es kanpp unter Staßenniveau lag. Durch die Tiefe “Grube” davor und die hohen Wälle Mutterboden um den Kies herum, sah es wirklich wie ein riesen Thron aus.

Als ich mir die Sache jedoch etwas genauer anschaute, konnte ich sehen, dass die Dammermänner Schüre als Hausumriss gespannt hatten, die ungefähr Straßenniveau hatten. Der Kies lag verdichtet deutlich unter den Schnüren.

Anders, als das Grundstück etwas “anzuheben”, ließe sich auch nicht verhindern, dass das Wasser sich von den umliegenden höheren Grundstücken bzw. der höheren Straße in unserem Wohnzimmer sammelt.

Heute müssen wohl den ganzen Tag weitere Kies-LKW gekommen sein. Auf dem Handy-Foto kann man sehen, dass vor dem Haus keine Grube mehr ist und das Grundstück mittlerweile auf Straßenniveau ist. Die Dammermänner sind noch sehr spät auf der Baustelle, denn schließlich kommt morgen der Heizungsbauer für die Fußbodenheizung. Sie verbauen gerade die Bodendämmung.

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Aug
27
2008
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Jetzt bekommen wir eine große Sandkiste

Als erstes habe ich heute morgen mit dem Sanitär-Mann gesprochen. Er fragte mich, wo denn unser Kühlschrank hin soll – schließlich sollte man da doch die Fußbodenheizung weglassen. Stimmt – sehr gut. Nun ist die Lage des Kühlschrankes fix und entschieden. Auf die Frage, wenn er denn die Heizung für die Bodenplatte bauen soll, sagte er Freitag oder Samstag. Montag solle der Beton kommen.

Es läuft wie am Schnürchen. Als ich am Bau vorbei kam, hatten die Dammermänner aus dem Grundstück schon eine riesengroße Sandkiste gemacht:

Es fuhr kurz bevor ich die Fotos gemacht habe einer der großen Sandkipper ab, und ich muss sagen, dass ich jetzt das Tiefbauamt etwas besser verstehen kann. Ich bezweifel auch, dass die kleine Zufahrt gehalten hätte.

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Aug
27
2008
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Der Vermesser war da

Auf den mittleren Bild könnt ihr die orangenen Holzpflöcke sehen – das sind ungefähr die Ecken unseres Hauses:

Vor dem Bau erklärte mir Herr Dammann, dass unser Grundstück eh etwas höher liegen wird, weil soviel Mutterboden abgetragen wird. Jetzt, nachdem ich die Wälle sehe, kann ich es mir vorstellen.

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Aug
12
2008
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Ob die Einfahrt alles einfacher macht?

Ich glaube nicht, dass der Herr vom Tiefbauamt an so eine Schanze gedacht hat, als er die provisorische Auffahrt in Auftrag gegeben hat. Nun hat die Auffahrt eine tiefe Kante.

Und schlimmer noch, da die Sechseckplatten doch weiter gingen als alle glaubten, ist hinter der Kante nun weicher Mutterboden. Das fahren schwere LKW auf jeden fall kaputt.

Und wie wir am Ende auf unser Grundstück kommen sollen – keine Ahnung.

Da werden die Tiefbauer wohl erstmal eine Schütte Granulat oder Splitt schütten müssen.

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