Jan
02
2009

Ein kleines Fazit

Um es vorweg zu nehmen – ich würde wieder mit Dammann bauen.

Ein Urteil oder ein Vergleich ist mir eh nicht möglich, ich habe bisher nur ein Haus gebaut und plane nicht,  in der nächsten Zeit ein weiteres zu bauen.

Die meisten Mängel die man sehen oder fühlen kann an einem Haus, sind offensichtlich und auch mit Halbwissen beurteilbar (schlechte Fugen, Schäden, zu niedrige Temperatur). Aber wer kann mir an einem fertigen Haus sagen, ob es exakt so gebaut ist, wie geplant. Ob nicht “unsichtbare” Mängel, die Halbwertszeit massiv verkürzen. Ob nicht an Stellen, die ich nicht sehen kann (z.B. in Wänden oder am Dach) gespart oder gar gepfuscht wurde. Daher war mir vor und während des Hausbaus am wichtigsten, dass ich jederzeit mit den Verantwortlichen (Meister Geschäftsführer) der Firma sprechen konnte, dafür ist Dammann-Haus klein genug. Und das diese vom Hausbau und vor allem vom Holzhausbau etwas verstehen,  dass konnte man spüren. Das fehlende Quäntchen am Ende ist Vertrauen und das hatten wir.

Da Dammann jedoch nur Holz baut (abgesehen von unserer Beton-Sohlplatte), brauchen sie viele Subunternehmer für die einzelnen Gewerke.  Und da haben wir Licht und Halbschatten erlebt.

Unsere Sanitärfirma gehört dabei sicherlich zur Schattenseite. Am Ende sind auch von Ihr alle Mängel behoben worden. Auch das Bad erwärmt sich auf die gewünschten 22,5°C. Jedoch wie schon oben genannt, sind viele viele potentielle Fehlerstellen gar nicht “ansehbar”. Als Bauherr muss ich mich auf die mangelfreie Herstellung verlassen. Dazu braucht man Vertrauen und dass wurde hier nicht gänzlich wieder hergestellt.

Natürlich würde ich nun auch gerne mal sehen, dass die Solaranlage einen Beitrag zur Senkung der Heizkosten leistet, um auch sicher zu gehen, dass diese funktioniert. Aber was soll ich rund um die Wintersonnenwende erwarten, vor allem, wenn dann noch 3cm Schnee auf den Kollektoren liegen. Die Wette jedoch, ob wir in einem KfW60-Haus (mit ungefähr 60 kWh/m2 Wohnfläche pro Jahr Energiebedarf), kann man erst Ende diesen Jahres auflösen. Unter Energieverbrauch könnt Ihr die Wette verfolgen.

Als wirkliches Highlight kann man unseren Fliesenleger erwähnen. Einer tollen Beratung mit vielen Ideen der Umsetzung, folgten tolle Gesellen, die schnelle und saubere Arbeit ablieferten. Fehler, die nicht mal ich gesehen hatte – auch nach zweimal hinsehen – wurden sofort behoben.

Die Wahl für die Bauart “Holz” hat sich bisher auch nicht gerächt. Natürlich ist auch hier ein Vergleich nur schwer möglich, denn wir wohnten noch nicht in einem Stein-auf-Stein-EFH. Aber die Vorurteile, hellhörig und man kann kein Bild an die (Rigips-) Wand hängen, haben sich natürlich nicht bestätigt. Der schwere Fernseher hängt noch und das Haus ist keinen Deut hellhöriger als unsere Mietwohnung, die Stein-auf-Stein gebaut war.

Written by admin in: Allgemein | Schlagwörter:, ,

1 Kommentar »

  • Moritz

    Hallo, mit Interesse habe ich Ihren Blog gelesen. Ihr Haus und der Grundriss gefallen mir sehr gut. Wir wollen auch bauen und haben schon einen Termin mit Dammann :)
    Leider konnte ich nirgends ein Impressum oder Kontaktmöglichkeit finden, daher schreibe ich mal hier…
    Es wäre nett wenn ich Ihnen per Email ein paar Fragen stellen dürfte und Sie sich dafür bei mir melden.
    Vielen Dank!

    Kommentar | 28. Januar 2009

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