Nov
28
2008
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Endspurt – es wird wohnlich

Mit Siebenmeilenstiefel kommen wir vorran. Die ersten Räume sind mit Laminat versehen, die Bäder sind, abgesehen von den Fugen zwischen Wand und Boden, fertiggestellt, die Heizungsanlage wurde von mir heute abgenommen und die Elektrik ist, außer ein paar wenige Abdeckungen, montiert. Sogar die kleinen Gadgets – die Einbauradios – sind montiert und laufen.

Auch der Gartenbauer kommt sehr schnell vorran und wird wahrscheinlich nächste Woche fertig. Fotos kommen morgen!

*Die Wände im Haus sind alle gerade – das Fisheye-Objektive verzerrt die Linien auf den Bildern!
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Nov
27
2008
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Warum ein Holzhaus?

Die Gründe sind vielfältig und wenn um Weihnachten herum etwas mehr Zeit ist, werde ich unsere Geschichte mal niederschreiben. Ich habe auf einem anderen Baublog heute ein sehr schönes Zitat gefunden zum Thema Holzhaus:

“Ich habe nie verstehen können, warum die Deutschen, die soviel Holz in Ihren Wäldern haben, sich partout darauf versteifen, Häuser aus Stein zu bauen.

Jetzt allerdings, wo ich weiß, über welche Mengen an Rheumabädern dieses Land verfügt, sehe ich ein, daß die Deutschen in feuchten Steinhäusern wohnen müssen.

Wo sollten sie denn sonst den Rheumatismus holen,
ohne den ihre Rheumabäder überflüssig wären.”
(Mark Twain)

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Nov
20
2008
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Endlich – es wird uns warm in der Hütte

Mit einem Tag Verspätung konnte heute Mittag die Heizungsanlage angefeuert werden. Jetzt können wir endlich die Feuchtigkeit vertreiben und die Tapeten trocknen lassen. Noch läuft die Heizung nur im manuellen Modus. Zum einen, damit man die Temperatur langsam erhöhen kann, zum anderen aber leider wegen eines vergessenen Außentemperatursensors.

Als ich gestern Nacht auf den Bau kam, sah ich eine Leitung im Hauswirtschaftsraum “auf Putz” knapp unter der Decke laufen. Sofort fiel der “fehlende” Außenfühler ein, den ich neben dem fehlenden Thermostaten am Wochenende vermisst hatte. Jedoch hielt ich als Laie bei dem Außenfühler meinen Mund und dachte eine moderne Heizungsanlage braucht so etwas nicht – Pustekuchen. Aber wieso verlegt man die Leitung so hoch auf die Wand? Wird nun zum Glück noch korrigiert und in Bodennähe über die Wand geführt.

Als Bauherr altert man in solchen Momenten immer um Wochen oder Monate. Manchmal frage ich mich, was zu solchen Fehlern führt? Mangelnde Identifikation? Wieso kann man es nicht bauen, als wäre es sein eigen? Zu viel Arbeitslast? Klopf, klopf, klopf – bisher blieben wir ja wirklich von großen Problemen verschont!

Die Maler werden am Dienstag rechtzeitig fertig, damit ab Mittwoch der Fußboden verlegt werden kann. Straffe Planung aber auch auf den letzten Metern sind wir voll im Plan.

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Nov
18
2008
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Es wird kalt und feucht

Leider war das Wochenende nicht wirklich fotogen und so kann ich immer noch keine Fotos zum derzeitigen Baustand bieten. Aber es ist viel passiert!

Die Fliesenleger sind fertig. Komisches Gefühl, wenn man eine recht theoretische Auswahl von Fliesen plötzlich an Wand und auf dem Boden als Gesamtwerk sieht. Die Lüftungsanlage wurde gestern installiert und die Heizung ist fast fertig montiert.

Morgen soll endlich die Heizung angefahren werde. Das wird auch höchste Zeit, denn das digitale Thermometer im Hauswirtschaftsraum zeigte gestern Nacht bei 9,5 Grad eine Luftfeuchte von 85% an. Der Maler flucht schon, dass seine Tapeten nicht trocknen.

Rechts noch ein Bild, nachdem die Fallrohre montiert und der Dachdecker fertig war.

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Nov
16
2008
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Es brennt Licht

Lange nichts geschrieben, aber es geht weiter auf dem Bau. Bilder und Baustandsbericht gibt es morgen. Das Licht ist noch von einer Arbeitsleuchte der Maler.

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Nov
07
2008
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Wasser kann jetzt abfließen

Gestern fühlte man sich wie mitten in einem kleinen Ameisenstaat auf unserer Baustelle. Fliesenleger, Sanitär, Dammann-Haus und Telekom-Subunternehmer mit jeweils zig Mannen werkelten an unserem Haus.

Das Ergebnis beruhigt ungemein, denn:

  • die Grundleitung war da und wurde freigebohrt
  • die Regenfallrohre entwässern nun in die Sickermulde
  • wir haben Fensterbänke
  • die Brüstungen an den Fenstern sind da (Fotos kommen am Wochenende)
  • die ersten Fliesen an Wänden und auf Boden hinterlassen einen leichten wohnlichen Eindruck
  • wir haben eine Telefonleitung im Haus
  • wir haben Wasser im Haus – zwar noch ohne Hahn, aber dank Uhr ist es zapfbar
  • wir haben einen Schornstein für den Kaminofen
  • die Duschwanne passt haargenau in die Duschecke
Nach drei Tagen Pause auf dem Bau, rennt es zur Zeit wieder. Nächste Woche will Sanitär die Heizungsanlage fertig bauen und ab Montag kommt der Maler. Leider verschieben sich die Außenanlagen auf übernächste Woche.
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Nov
03
2008
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Herausforderungen die II.

Noch ist die Grundleitung nicht gefunden, aber wir haben auch noch nicht danach gesucht. Am Donnerstag kommen die Dammänner und wollen von außen die Grundleitung suchen und Freibohren oder neuverlegen. In dem Atemzug bekommen wir dann auch Fensterbänke.

Am Freitag hat der Dachdecker vergeblich versucht, das Regenfallrohr vom Vordach an zu schließen, da ist kein Rohr in der Erde zu finden. Die zwei Fallrohre vom Hauptdach konnte er anschließen. Gespannt wartete ich natürlich seit Freitag, dass unsere Sickermulde voll Wasser läuft – trotz des Regens passierte nichts! Das Rohr blieb trocken. Am Samstag sah ich mir dann noch mal die Unterlagen an, die bei Hamburg-Wasser zur Genehmigung eingereicht wurden für die Sickermulde. Es sollten zwei Rohre in die Mulde gelegt werden, eins von der Seite, dass ist das trockene vorhandene, und eins von hinten.

Als ich darauf Samstagabend sehr spät mit der Taschenlampe in das vorhandene Rohr leuchtete, waren mir zwei Dinge schnell klar:

  1. ohne Abzweigung in dem einen Rohr auf den ersten Metern, muss es wirklich einen zweiten Ausgang in die Sickermulde geben. Nach kurzem Suchen war er dann auch gefunden. Etliche Liter Wasser, dich sich im Rohr gestaut hatten, ergossen sich in die Mulde. Beim Formen der Sickermulde hatten die Dammänner das Rohr wohl ungewollt “versteckt”.
  2. das trockene Rohr muss durch die Tiefbaumaßnahmen für die Versorgungsleitungen – ich drücke es mal vorsichtig aus – “entfernt” worden sein. Nach einigen Metern kann man sehen, wie die Rohrteile sich verschoben haben. Ich kann mich auch nicht daran erinnern eine Leitung gesehen zu haben, an dem Morgen, als der Subunternehmer für Vattenfall den Graben für die Stromleitung gegraben hatte. Die hätte man doch knapp unter der Oberfläche sehen müssen. 
Abgesehen davon, dass am Donnerstag eh ein Anschluss an die Regenwasserleitung für das Vordach gegraben werde muss, muss nun die Leitung komplett neu gegraben werden.
Written by admin in: Allgemein,Versorger | Schlagwörter:, ,

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