§34 und der Hamburger Bauprüfdienst
Ein paar Infos, auf deren Basis möglicherweise Bauvorhaben im Innenbereich in Hamburg ohne Bebauungsplan nach §34 beschieden werden:
Ein paar Infos, auf deren Basis möglicherweise Bauvorhaben im Innenbereich in Hamburg ohne Bebauungsplan nach §34 beschieden werden:
Gerade habe ich das Schreiben zur Anhörung vor dem Ablehnenden Bescheid unseres Bauantrages via eMail bekommen. Nach Genehmigung des Hauses versuchen wir nun noch unser Carport zu genehmigen.
“Das Vorhaben fügt sich nach §34 Baugesetzbuch nicht in die nähere Umgebung ein.”
Der §34 sagt jedoch nicht viel:
§34 BauGB:
(1) Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden.
Werde hier öffentlich natürlich nur über Ergebnisse berichten. Aber falls jemand Tipps hat – her damit!
Die einzige Ausnahme, die ich ersehen kann ist doch:
(3a) Vom Erfordernis des Einfügens in die Eigenart der näheren Umgebung nach Absatz 1 Satz 1 kann im Einzelfall abgewichen werden, wenn die Abweichung
(2) städtebaulich vertretbar ist und
Ich befürchte da werden wir wohl erst mal ohne Carport bauen müssen und es dann, wenn wir eine Genehmigung doch noch bekommen und Dammann-Haus Zeit hat, nachziehen. Schade!
Seit mindestens sechs Woche telefoniere ich hinter dem Regionalbüro des Bauherrenservice zu erreichen, zig mal habe ich meine Nummer hinterlassen – ohne Erfolg. Heute nun endlich werde ich zurückgerufen. Alles plötzlich unkompliziert und sogar mit direktem Kontakt. Austausch von Durchwahlen und Mailadressen!
Ca. 350 € will die Telekom für die Kupferdoppelader haben – viel Geld. Kabeldeutschland verlegt Ihr Koax schon für 152 €. Vielleicht kann man auf das eine verzichten?
Ich glaube nicht, dass der Herr vom Tiefbauamt an so eine Schanze gedacht hat, als er die provisorische Auffahrt in Auftrag gegeben hat. Nun hat die Auffahrt eine tiefe Kante.
Und schlimmer noch, da die Sechseckplatten doch weiter gingen als alle glaubten, ist hinter der Kante nun weicher Mutterboden. Das fahren schwere LKW auf jeden fall kaputt.
Und wie wir am Ende auf unser Grundstück kommen sollen – keine Ahnung.
Da werden die Tiefbauer wohl erstmal eine Schütte Granulat oder Splitt schütten müssen.
Heute Morgen habe ich in Wandsbek beim Fachamt für Bauprüfungen noch den “zweiten Bauantrag” eingereicht. Nun heißt es Daumendrücken – vor allem dass eine Entscheidung schnell kommt, egal wie sie ausfällt.
Heute hat mich der Bauhof angerufen – er hat einer Firma den Auftrag für die Baustellenzufahrt gegeben und die werden den Auftrag am Montag durchführen. Prima, alles zeitig! Ab Montag kann man sehen, dass es losgeht.
Nebenbei habe ich noch kurz mit dem Bänker die Bezahlung des Grundstückes besprochen, die nächste Woche auch ansteht – et löppt!
Am Samstag hatte ich es schon im Ticker (rechts) verkündet – die Genehmigung für das Roden der Blaufichten und der Gebührenbescheid für die Auffahrt (Baustellenzufahrt) lagen beide im Briefkasten. Da soll noch mal einer etwas gegen die Ämter sagen – echt flott!
Die Auffahrten sollen wie geschätzt 5.000 € kosten. Und bei der Fällgenehmigung haben wir als Auflage, einen heimischen Laubbaum mit 18cm Umfang zu pflanzen, bekommen. Nun kann es also wirklich losgehen.
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