Feb
26
2010
2

Hilfe unser Dach lebt…

Die Eisschollen, die durch die wechselnden Temperaturen der letzten Wochen entstanden sind, machen sich nun auf den Weg vom Dach herunter. Boah sind das gruselige Geräusche. Als wenn ein Riese auf dem Dach steht und die Ziegel vom Dach schiebt. Besonders ins Mark geht es, wenn eine Lawine aufs Vordach schlägt. Ich hoffe so sehr, dass die Ziegel halten.

Eines der Schneebretter vom Vordach hat unseren prächtigen Tulpenbaum erschlagen!

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Feb
21
2010
2

Heizlastberechnung

Ich habe gestern Abend die Heizlastberechnung von unserem Heizungsbauer bekommen: Zusammenfassung - Voigt_Heizlast.

Die Berechnung weißt für das Bad im OG eine Heizlast von 791 W aus, das entspricht 81 W/m2. Jedoch ist ja ca. 1/3 der Fläche Dusche und Badewanne. Auf der verbleibenden Heizfläche müsste man also eher > 120 W/m2 übertragen.

Nimmt man eine gängige Daumenregel, so sind die 120 W ungefähr 12°K-Temperaturunterschied zwischen Raumluft und Boden. Das würde bedeuten, dass die Oberflächentemperatur des Bodens 36°C betragen müsste, um bei -12°C Außentemperatur den Raum auf 24°C Lufttemperatur zu heizen.

Nach DIN 4725 soll die Oberflächentemperatur eines Raumes maximal 29°C betragen und nur in Randbereichen bis zu 35°C. Damit ist relativ klar, dass die Beheizung des Bades nach DIN nur mit zusätzlicher Heizfläche lösbar ist.

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Feb
07
2010
2

Hilfe! Leptura rubra zu Besuch

Wir haben heute auf einen Schlag drei rote Blumenbock-Käfer bei uns gefunden (Leptura rubra oder auch Rothalsbock). Wo kommen die her? Vor einer Woche hatten wir schon einen gefunden.

Wikipedia sagt:

Die Larven des Rothalsbocks ernähren sich xylobiont von totem Nadelholz, bevorzugt von Fichten und Kiefern. Die Weibchen legen ihre Eier an Stubben und totem Rundholz ab. Die Larven entwickeln sich in zwei Jahren im Holz und verpuppen sich nah am Holzrand. Sie können an Holzhäusern großen Schaden anrichten.

Auf unserem Grundstück standen viele viele Fichten und ein paar Restmeter liegen noch am Ende des Grundstücks. Haben die sich im Herbst ins Haus verzogen? Oder kommen sie aus dem verbauten Holz, wenn sich die Larven zwei Jahre entwickeln, waren sie schon vorher da. Geräusche von nagenden Larven hatten wir bisher nicht vernommen.

Werde am Montag wohl mal Dammann anrufen.

Eine kleine Ergänzung:

Der Rothalsbock bevorzugt im Gegensatz zum Hausbock feuchte und morsche Hölzer. Er kommt vorwiegend im Außenbereich vor und kann an Außenkonstruktionen wie Pfählen oder Schuppen große Schäden anrichten. Die Larven leben mehrjährig im Holz. Befälle können durch konstruktiven Feuchtigkeitsschutz von Hölzern vermieden werden. hausschwamm.de

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Feb
04
2010
3

Ab wieviel Schneelast muss ich mir Sorgen machen?

image

In der Statik sind die Berechnungen mit Klasse 2 also 0,68 kN pro m2 durchgeführt worden. Aber wieviel Schnee ist das?

0,68 kN sind 69 kg. Das Hamburger Abendblatt klärt auf:

Wie schwer kann Schnee werden? Pulverschnee ist der leichteste Schneetyp. Ein Kubikmeter wiegt 60 Kilo. Am schwersten ist Naß- oder Pappschnee. Ein Kilo kann zwischen 200 und 800 Kilo wiegen. Schnee von genau null Grad Celsius ist am schwersten, weil er in den Poren Wasser statt Luft enthält. Ein Kubikmeter kompaktes Eis wiegt 917 Kilo.

Also Pulverschnee dürfen wir etwas mehr als einen Meter haben, bevor wir Ärger bekommen. Nassschnee jedoch nur zwischen 34cm und 8,6cm – kompaktes Eis sogar nur 7,5cm.

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Feb
03
2010
2

Chumby

Schon länger suche ich ein Family-Terminal, welches zentral in der Küche steht und alle immer mit den relevanten Informationen füttert. Es sollte einen Kalender haben, das Wetter der Homematic Sensoren anzeigen, Status ausgeben (z.B. Alarmanlage und Co.). Ich will auf keinen Fall einen PC mit Touchscreen in die Küche stellen -> zu teuer und nicht einfach genug!

Jetzt habe ich gestern den Chumby gefunden! Kostet etwas mehr als 100 €. Darauf läuft ein Linux und er zeigt Flash-Widgets an. Das könnte eine Lösung sein…

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Jan
21
2010
2

Weißen Spuk ums Haus herum

Der weiße Spuk hält unseren Garten voll im Griff. Durch den Schnee ist es herrlich still draußen. Hier ein kleiner “Schnappschuss” auf dem Weg zum Müll gemacht.

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Jan
19
2010
2

Unsere Heizung moduliert gar nicht!

Die nächsten Erkenntnisse sind reif für die Veröffentlichung.

Zunächst zu Optimierung:

  • Ich habe nun alle Eizelraumregler im Haus “deaktiviert”. Ich habe sie so weit auf gedreht, dass sie nur noch die Raumtemperatur nach oben begrenzen, wenn Fremdwärme den Raum erwärmt.
  • Ich habe an den Durchflussmengenbegrenzern die Raumtemperatur auf die gewünschte Höhe gedrosselt. Das Bad im OG bestimmt bei maximalen Durchfluss die Vorlauftemperatur der Heizung.

Ergebnis:

  • Die Taktung des Brenners hat durch die größere Menge Wasser, die im System bewegt wird im Vergleich zu den geschlossenen Ventilen mit Eizelraumeinsteller, etwas abgenommen.
  • Jedoch musste ich die Heizschlangen im EG so weit abdrehen, dass sie fast zu sind. Im EG strömen im Schnitt nur noch <0,5l/min durch die Heizschlangen.

Bei all den Beobachtungen musste ich feststellen, dass sogar bei -6 °C Außentemperatur die 37% minimale Leistung des Brenners ausreichen, das Haus wie gewünscht warm zu halten und die Anlage trotzdem weiterhin taktet. Die Spreizung liegt nun bei 0°C AT immer noch bei 11 K. Das führe ich auf den geringen Durchfluss zurück. Das Wasser kühlt in den Heizschlangen weit herunter.

Noch zwei Links für Infos zum Thema Modulation und Takten bei Gas-Brennwertgeräten: Teil 1 und Teil 2

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Jan
06
2010
3

Heizung völlig überdimensioniert?

Wenn man die gratis Rechner für die Heizlast unseres Hauses im Internet bedient (z.B. Heizlastrechner), dann kommt man mit einem dicken Daumen auf 7,8kw bei -14°C. Wie im vorherigen Beitrag beschrieben, moduliert unsere Brennwertanlage aber nur bis 5,7kw herunter.

Für unser Haus hätte wahrscheinlich zum einen eine Anlage mit max. 9kw Liestung lange gereicht statt 16kw; zum anderen taktet die Anlage (Brenner geht ständig an und aus) auch bei leichten Minusgraden, da die Energie, die er minimal abgibt, über dem liegt, was das Haus benötigt und die Kesseltemperatur schnell über den Wert steigt, an dem er ausschaltet.

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Dez
18
2009
2

Draussen sind schon minus 5,6 °C

img_8383Und obwohl ich die Heizung mittlerweile auf 45% ihrer Leistung begrenzt habe, sie also mit max. 7,7 kw Leistung fährt, ist es in der ganzen Hütte warm genug. Drei Dinge kann ich also schon mal aus den Erkenntnissen der ersten Optimierungstage ableiten:

  1. die Anlage ist mit 16kw überdimensioniert, auch für die schnelle Erwärmung des Warmwasserspeichers hätte etwas zwischen 9 – 13 KW gereicht
  2. gerade für die Übergangszeit wird meine Anlage mit eine Mindestleistung von 37% Leistung oder 5,3 kw nicht weit genug nach unten regeln, das heißt sie wird leider wieder stärker modulieren
  3. ich habe mich leider gar nicht in der Auswahlphase mit der Heizungsanlage auseinander gesetzt

Schon der große Bruder der Buderus GB 162-15 regelt bis 2,7 kw runter und kostet nur etwas mehr (schwer den Preislisten zu entnehmen, aber vielleicht 500 €). Das Geld hat man wahrscheinlich lange vor dem Ende der Lebensdauer des Gerätes wieder drin.

Fürs Wochenende soll es < -6°C werden. Also optimal um sich der optimalen Heizkennlinie und auch eines ersten hydraulischen Abgleichs zu nähern. (weiterlesen…)

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Dez
14
2009
3

Kuhschwanz-Heizung?

Nach nun fast einem Jahr im neuen Haus und dem zweiten Winter, habe ich begonnen mich mal mit unserer Heizungsanlage zu beschäftigen. Anlass war, dass mir zum einen  sehr kurze Brennerzeiten aufgefallen sind und zum anderen unser 6kw Holzofen die Hütte in null,nix auf mollige 26°C heizt. Ich frage mich also, wozu wir einen 16kw Brenner an der Wand hängen haben.

Ich schaute mir die Heizung etwas genauer an und konnte folgende Feststellungen machen:

  • in den 12 Monaten Betrieb hatten wir > 16.000 Brennerstarts abzüglich der drei Sommermonate im Solarbetrieb also fast 60 Starts pro Tag.
  • der Brenner lief im Heizbetrieb immer nur sehr sehr kurze Zeit, heizte dabei die Kesseltemperatur sehr schnell sehr hoch und schaltete dann wieder ab.

Liest man in einschlägigen Foren zu dem Thema (haustechnikdialog.de), dann findet man schnell Begriffe wie “takten” und “Kuhschwanzheizung”. (weiterlesen…)

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